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Leningrad - Der Mann der singt

Leningrad - Der Mann der singt
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Art.Nr.: EBMDVD
Leningrad - Der Mann der singt

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unplugged
Proberaum
Konzerte
Interviews
Bonusmaterial
Die Stimmung der damaligen Zeit ver ... gut eingefangen! Sergej .Shnurov
Der Film ist einfach nur geil. Wer die Band mag, muss den Film sehen! D.Volcov
Lustig, voller Ideen, respektlos – macht einfach gute Laune! afisha.ru

LENINGRAD - DER MANN DER SINGT Dokumentarfilm / 82 Min. / russische Originalfassung
deutsche U-Titel / incl. 45 Min. Bonusmaterial / DVD-9 / © 2008, 2011

LENINGRAD – DER MANN, DER SINGT
erzählt mit viel Livemusik die Geschichte der legendären russischen Ska-Punk-Reggae-Pop-Party-Band LENINGRAD rund um ihren Bandleader Sergej “Shnur” Shnurov. Berühmt-berüchtigt für ihre energiegeladenen,alkoholgetränkten und schweißtreibenden Konzerte ranken sich um LENINGRAD eben so viele Mythen wie Wahrheiten. Spätestens seit der Moskauer Bürgermeister Lushkow die Band 2003 wegen “Beleidigung der Öffentlichkeit” mit Auftrittsverbot belegte, genießt die Band in Russland Kultstatus. Der Frankfurter Filmemacher Peter Rippl hat den Film fertiggestellt, kurz bevor Shnur die Band auflöste, und somit ein besonderes Zeitdokument geschaffen, dass (im Kino) vor allem eines macht: Riesigen Spaß! Dr. Motte

From Russia with Love
Review ‚Zagrebdox’ in musika von Zoran Tuckar

‚From Russia with Love’ kam eine Dokumentation über die großartige russische Band Leningrad zu uns, die, wie der Name schon sagt, aus Sankt Petersburg kommt. Gegründet 1997 vom Sänger Sergej ‚Shnur’ Shnurov, pflegt Leningrad einen Stilmix aus Ska, Punk und russischem Chanson. Sie wurden schnell bekannt wegen der Verwendung von Flüchen und schmutzigem Straßen-Jargon. Aber es ist weit mehr als das, es ist das Talent der Musiker und die brillante Beobachtung des Alltags in Russland, die Shnur immer wieder, in seinen scharfzüngigen Texten beschreibt – eben die Absurditäten des Lebens im Übergang vom Sozialismus zum Kapitalismus.
Einer der eindringlichsten Songs ist definitiv das Lied über den Mann, dem die Bank einen Kredit verweigert, aber das ist nur einer von vielen großartigen Songs.Ein anderer Punkt ist die unglaubliche Energie des gesamten Kollektivs, die Begeisterung und die Freundschaft im gesamten Ensemble (es hat eine unbestimmte Zahl an Mitgliedern, mehr als zehn und weniger als 100).
Und die Hauptfigur, Sergej ‚Shnur’ Shnurov, der „Man-Mover“ und Koordinator, der Sänger mit der bitteren Stimmen, ist von seiner Mission überzeugt. "Wenn das Klonen einmal funktioniert, werde ich mich klonen lassen. Ideen gibt es viele, aber zuwenig Hände’ sagt er am Ende des Filmes, nicht ohne eine gewisse Dosis Egomanie.
Den Film kann man nicht von der Musik trennen, denn sie ist dominant und führt die Geschichte. Vom Anfang bis zum Ende. Langweilig ist dies in keinem Fall, es gibt kein Nachlassen der Qualität. Schon weil die Musik so großartig ist.
In jedem Fall wäre eine Fortsetzung dieser Music Story sehenswert, denn das Ende des Films ist definitiv ein glückliches. Bewertung: 4 von 5

DIE RHEINPFALZ

„Etwas Vergleichbares gibt es nicht“

Interview: Der Frankfurter Regisseur Peter Rippl hat einen Musikfilm über die Gruppe „Leningrad“ gedreht

Im Westen kannten sie nur wenige, aber in Russland wurde sie gefeiert: die Ska-Punkband „Leningrad“ mit ihrem charismatischen Gründer und Frontmann Sergej Shnurov, genannt „Shnur“. Der Frankfurter Filmemacher Peter Rippl hat einen kraftvollen Dokumentar- und Musikfilm über die populäre Undergroundband gemacht, die mit ihrer Verwendung von russischer Folklore einen eigenständigen Stil kreierte. Peter Rippl fragt nach den Gründen des Erfolgs und transportiert zugleich die erstaunliche Energie, die die vielköpfige Band auf der Bühne ausstrahlte. Nachdem sich die Band 2008 aufgelöst hat, setzt „Leningrad – Der Mann, der singt“ ihren Live-Auftritten ein filmisches Denkmal. Peter Gutting sprach mit dem Regisseur über das postsowjetische Lebensgefühl, die Launen eines Idols und eine Sprache, die angeblich gar nicht existiert.

Wie erklären Sie sich den Erfolg der Band Leningrad?

Bandgründer Shnur hat es geschafft, das Lebensgefühl von sehr vielen Menschen auszudrücken. Das geht von jungen Männern, die die derbe Sprache lieben, bis hin zu Intellektuellen. Shnur macht Unterhaltung an der Schnittkante zwischen Pop und Anspruch. Dabei reagiert er auf reale Probleme in seinem Land. Er bietet nichts, was sowieso alle wissen, aber auch nichts, was nur ein paar Intellektuelle verstehen. Etwas Vergleichbares findet man bei uns gar nicht mehr.

Aber warum lieben ihn die Leute für etwas, was niemals so recht greifbar ist? Er ironisiert ja so ziemlich jede seiner Aussagen.

Genau das ist sein Kniff. Es ist der Kniff der Postmoderne im Allgemeinen: Man darf etwas gut finden, was eigentlich schlecht ist. In der speziellen Situation des postsowjetischen Russlands trifft das genau das Bedürfnis der Menschen, nämlich sich auf die Lieder und Filme der sowjetischen Zeit einerseits beziehen zu können und gleichzeitig klarzustellen, dass das eine schlechte Zeit war. Damit kann Shnur beides transportieren: das, was gut ist am Alten, und im selben Atemzug die Kritik daran.

Im Westen war die Musik der Gruppe „Leningrad“ lange Zeit eher unbekannt. Wie sind Sie darauf gestoßen?

Das war während der Dreharbeiten für einen Film über einen deutschen Kriegsveteranen, mit dem ich durch Russland gereist bin. Als ich in Moskau war, wollte ich mir ein paar CD’s kaufen und habe nach russischer Underground-Musik gefragt. Am Ende war unter den drei CD’s, die ich mitgenommen habe, auch eine von Shnur. Die hat mir überraschend gut gefallen. Die Energie dieser Musik überträgt sich auch dann, wenn man weder die Texte versteht noch das postmoderne Konzept, was dahinter steht. Mich hat die Musik so angesprochen, dass ich dann 2004 zu einem Konzert gefahren bin. Danach habe ich Shnur gefragt, ob ich einen Film über ihn machen dürfe. Obwohl er kein Englisch spricht und wir uns praktisch per Zeichensprache unterhalten haben, hat er mir gleich eine Zusage gegeben.

Also eine reine Vertrauenssache?

Ja, das läuft in Russland ganz anders als hier. Es gab keine Verhandlungen mit dem Management oder der Plattenfirma, keine komplizierten Gespräche über Rechteverwertung oder ähnliches. Wir haben eine Zigarette geraucht und er hatte offenbar das Gefühl, dass er gern mit mir zusammenarbeiten möchte. Es ging nur um den Moment, in dem jemand einschätzt, ob er einem anderen Menschen vertraut.

Was hat Sie an der Musik von Leningrad fasziniert?

Wenn ich die Musik hörte, war es, wie wenn meine innere Batterie aufgeladen wird - ein sehr starkes Erlebnis. Daraus entstand das Interesse an den Menschen, die diese Musik machen.

In Ihrem Film kann man spüren, dass Bandleader Shnur eine Persönlichkeit ist, die bei allem Charisma auch nicht immer einfach ist. Wie schwierig waren die Dreharbeiten?

Sie waren einfach und schwierig zugleich. Ganz nah kommt man an ihn nicht ran, trotzdem ließ sich vieles recht unkompliziert regeln. Er hat uns zum Beispiel des Öfteren seine Wohnung überlassen. Gleichzeitig ist er ein Einzelgänger und seine raue Schale ist nach meiner Einschätzung auch ein Stück Selbstschutz. Manchmal kam er zu Terminen nicht. Ein anderes Mal sagte er, die Kamera bleibt aus, wir gehen nur ein bisschen spazieren und unterhalten uns. Er ist sehr nett und sehr lustig, aber nicht unbedingt einfach.

Ihre Dokumentation ist Musikfilm und Analyse zugleich. Wie wichtig waren Ihnen die Bestandteile, die zu einem klassischen Musikfilm gehören, also Konzertausschnitte oder die Unplugged-Session, die Shnur mit einem seiner Musiker speziell für den Film eingespielt hat?

Das war mir sehr wichtig. Es ist gar nicht so einfach, die Energie einer Band rüberzubringen. Ich wollte die Dynamik so einfangen, wie sie ist - und sie nicht durch Kamerabewegungen oder Schnitte künstlich erzeugen.

War das Londoner Konzert ein Glücksfall?

Unbedingt. Die Band war gut drauf, die Zuschauer sind von Anfang an mitgegangen. Die Bühne war nicht erhöht, sodass die Musiker sozusagen mittendrin in der Party waren. Als ich den Raum gesehen habe, wusste ich sofort, das wird fantastisch.

Der andere Strang in Ihrem Film ist die Frage nach den Hintergründen des Erfolgs. Warum haben Sie es nicht einfach bei einem Musikfilm belassen?

Ich wollte die Zusammenhänge zwischen der Musik und den Bedürfnissen der Menschen in dieser Zeit nach dem Zusammenbruch des alten Systems genauer verstehen. Shnur zitiert Filmmusik aus sowjetischer Zeit, er verwendet Teile aus alten sowjetischen Liedern. Er bietet also den Menschen Zitate, in denen sie sich wiederfinden. Das gilt auch für die Flüche und die ganz eigene Gossensprache. Diese Sprache wird „Mat“ genannt. Eigentlich versteht sie jeder in Russland, aber kaum jemand gibt zu, dass sie existiert, weil der „Mat“ nur aus obszönen Wörtern besteht. Man kann das nicht übersetzen, ich habe es vergeblich versucht, es würde aber einen falschen Eindruck vermitteln. Ein weiteres Element ist die Tradition des russischen Gangsterchansons. So wie der Blues für die Amerikaner ist das Gangsterchanson für die Russen eine Musik der unterprivilegierten Schichten. Shnur rettet alle diese Elemente in die nachsowjetische Zeit, indem er sie in die Pop-Musik integriert. Das hat etwas Nostalgisches und etwas Kritisches gegenüber dem, was in Russland in der ersten Dekade des neuen Jahrhunderts passiert ist.

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Kundenrezensionen:

Autor:  Gast am 13.04.2020
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Autor:  Gast am 22.03.2020
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Diesen Artikel haben wir am Montag, 09. Januar 2012 in unseren Katalog aufgenommen.

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